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War am Wochenende in Rüsselsheim zu einer RTF, wo man mit klassischen Rädern fahren sollte. Auf dem Programm standen 152km mit 1200 Höhenmetern. Vaters alten Boliden (Bauer von 1958) eingepackt , einen Kumpel aus Oldenburg abgeholt und dann Freitag ging es ab nach Frankfurt. Samstags wurde schon mal die Rheinebene erkundet und die Hügel nur aus der Ferne betrachtet. Heiß war es Samstag, aber 100km kann man in der Ebene prima abspulen.

Sonntagmorgen dann um 06:30 pünktlich am Start: Nur war keiner da! Auf die erstaunte Frage kam die Antwort: "Nee, das mit der Startzeit nimmt man hier nicht so ernst. Die Meisten kommen erst gegen 08:00." Auch egal,  bin ich also mit meinem Kumpel Thorsten halt allein los, und so fuhren wir die 152km fast ausschließlich allein. Von Rüsselsheim ging es in den Odenwald, wo wir hin und her fuhren. Warm wurde es auch schnell und die Wollklamotten wurden immer schwerer. Zum Glück gab es genug Kontrollen, so dass wir die eine Flasche, die wir dabei hatten, immer wieder auffüllen konnten. Bei den Kontrollen haben die Leute immer nicht schlecht gestaunt, das da zwei Bekloppte aus dem hohen Norden mit 15Kg schweren Rädern die lange Runde auf sich nehmen, noch dazu in Wollklamotten und das bei 32 C°! Zum Schluss gesellte sich noch ein Rennradler zu uns, der mit uns die letzten 20km in der Ebene fuhr. Thorsten vorne weg, er dahinter und ich zum Schluß!  Hab dann mal auf seinen Tacho gelinst und war überrascht,  dass wir da mit 42km/h lang ratterten. Wenn 15kg erst einmal rollen, dann rollen sie trotz der Semicrossbereifung und 4 bar. Im Ziel haben wir dann etliche Fotos machen müssen... Die 2" Verrückten"  aus dem Norden bleiben den Veranstaltern sicherlich  in Erinnerung.