Am folgenden Morgen schien bereits die Sonne als die Radler sich nach einem guten Frühstück auf den Weg von der Elbe an die Weser machten. Die Temperaturen liessen noch zu wünschen übrig aber das sollte sich im Verlauf des Tages langsam ändern. Mit einigen Anstiegen gespickt ging die Tour von Hitzacker in Richtung Rosche und weiter durch die Südheide nach Lachendorf. Hier ein kurzer Mittagsstop und der geplante Fahrerwechsel. Allerdings musste dieser dann doch verschoben werden da eines der Rennräder mit Schaltproblemen behaftet war und Gerd Wiemer die Fahrerrolle weiter übernehmen musste. Bei dem nun inzwischen recht sonnigem Wetter sicher eine schlechte Wahl. Die anderen sechs Radsportler fuhren nun an Celle vorbei und in den Nachmittag hinein zum Zielort nach Schwarmstedt um dort zu übernachten. An diesem Abend konnten dann gut 150 Kilometer verzeichnet werden, die mit einem guten Essen und dem ein oder anderen geistigen Getränk entsprechend gewürdigt wurden.

Der dritte Tag begann wieder einmal recht kühl und auch das sollte  sich bis zum Ende des Tages nicht wirklich bessern. Also ging es nach dem üppigen Frühstück wieder für sechs Radler auf die Rennräder während ein Fahrer sich hinter das Lenkrad des VW Busses klemmte. Gerd hatte sich inzwischen mit einem Ersatzrad versorgt und so ging es von Schwarmstedt aus in Richtung Weser um über Hoya und Thedinghausen den Ort Achim an der Weser zu erreichen. Nach kurzen Stops und einer Mittagspause ging es von Achim aus weiter um über Tarmstedt schliesslich dem Ziel und Ausgangsort Bremervörde entgegen zu fahren. Im Gewerbegebiet Achim jedoch eine irreparable Panne - hervorgerufen durch eine Stück Plastikplane das so ungünstig in das Hinterrad eines der Rennräder flog, das es sich hier verklemmte und das Schaltwerk abriss. Somit musste Holger den Rest der Tour im Begleitfahrzeug den Weg nach Hause antreten. Ärgerlich insofern da diese Panne ausgerechnet auf den letzten Kilometern vor Bremervörde passierte. Die verbliebenen fünf Radsportler setzten die Reise fort und kamen am späten Nachmittag nach wiederum gut 150 Kilometern heil und guter Dinge in Bremervörde an.

Alles in Allem eine sehr schöne aber auch recht anspruchsvolle Tour, die die sieben Teilnehmer hinter sich gebracht oder besser gesagt unter die Räder genommen haben. Schön durch die Gemeinschaft in der Gruppe und die gemeinsamen Erlebnisse - auch mal die Landschaft des Elbe-Weser Dreiecks aus einer anderen Perspektive erlebt zu haben. Anstrengend sicher durch die jeweiligen Tageskilometer bei recht ordentlichem Tempo und das an drei aufeinander folgenden Tagen. Aber lohnenswert und zur Wiederholung empfohlen allemal. Somit also auf eine nächste „Himmelfahrtstour“ im Jahr 2016.